Restrukturierung und erfolgreiche Inbetriebnahme einer semi-automatisierten Schweißstation für Endress+Hauser Gruppe 

Im Rahmen dieses Projekts wurde die Inbetriebnahme einer semi-automatisierten Schweißstation verantwortet. Der Schwerpunkt lag auf einem strukturierten Projektmanagement mit klarer Steuerung aller technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Stabilisierung und Fertigstellung der Anlage. 

Zu den zentralen Aufgaben zählten die Planung der Inbetriebnahme sowie die technische Ertüchtigung der Station. Darüber hinaus wurden sämtliche Qualitätsabnahmen vorbereitet, koordiniert und durchgeführt. Ein integrierter Gesamt-Terminplan mit kontinuierlichem Tracking stellte Transparenz über Fortschritt, Risiken und Abhängigkeiten sicher. 

Ergänzend dazu umfasste der Leistungsumfang das Lieferantenmanagement, ein regelmäßiges Reporting an das Management – einschließlich Top-Management und Geschäftsführung von Endress+Hauser – sowie die Planung und Gesamtverantwortung für den Produktionsanlauf. 

  • Bereich: Sondermaschinenbau / Mess- und Automatisierungstechnik
  • Auftraggeber: Endress+Hauser
  • Einsatzort: Reinach (Schweiz)
  • Umgesetzt durch: Waldemar Graf, Rolf Thelen
  • Zeitraum: Februar 2020 – August 2022
Ausgangssituation

Die Schweißstation befand sich zum Zeitpunkt der Beauftragung bereits in der Inbetriebnahme am Standort Reinach. Das Projekt war jedoch mehrere Monate hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurückgefallen und in einem festgefahrenen Zustand. 

Wesentliche Projektparameter waren unklar, Fortschritte nicht transparent dokumentiert und die Gesamtsteuerung nur eingeschränkt wirksam. Eine belastbare Grundlage für eine strukturierte Weiterführung des Projekts war faktisch nicht mehr gegeben. 

Projektziel

Ziel war die vollumfängliche Neuplanung und Restrukturierung des Projekts, um eine effiziente und zielgerichtete Projektabwicklung wiederherzustellen. Durch klare Verantwortlichkeiten, transparente Steuerungsmechanismen und eine realistische Termin- und Maßnahmenplanung sollte das Vorhaben stabilisiert und erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

Besondere Herausforderungen

Das Projekt befand sich bereits seit mehreren Monaten im Verzug, das Budget war um ein Mehrfaches überschritten und die Ausgangssituation insgesamt hochgradig intransparent. Das Projektteam war entsprechend stark frustriert und demotiviert. 

Zusätzlich erschwerten ausgeprägte interne Interessenskonflikte auf Kundenseite die Situation erheblich. Entscheidungsprozesse waren stark politisiert und verzögerten notwendige Maßnahmen. Das Projekt stand kurz vor dem Abbruch – einschließlich der Überlegung, die Anlage vollständig zu verschrotten. 

Ergebnis

Durch eine konsequente Restrukturierung und klare Projektführung konnte das Vorhaben erfolgreich stabilisiert und wieder aufgenommen werden. Die Inbetriebnahme und technische Ertüchtigung der Schweißstation wurden erfolgreich abgeschlossen. 

Sämtliche Qualitätsabnahmen verliefen positiv, der Produktionsanlauf erfolgte plangemäß und die Anlage konnte erfolgreich in die Serienfertigung überführt werden. 

Case:

Nockenwellen-Re-Inbetriebnahme Russland

Case:

Kurbelwellen-Fertigung für Mercedes-Benz 

Case:

Kurbelwellenlinie für Vietnam 

Case:

Zelllackierlinie in Ningde

Case:

Zelllackierlinie in Shenyang als GU 

Case:

HV Batterie-Modullinie in Shenyang

Case:

Stator-Linie in Schweinfurt 

Case:

Stator-Produktion termingerecht realisiert